Costa Rica – die reiche Küste

Die “reiche Küste“- wie Christoph Columbus sie taufte, ist ein tropischer Staat in Zentralamerika mit einer reichen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und wird häufig als Land der Extreme bezeichnet. Es gibt sowohl Berge als auch Täler, aktive und schlafende Vulkane und Nebel- sowie Regenwälder. Die Amtssprache ist Spanisch, es wird aber auch in einigen Teilen Englisch und Kreolisch gesprochen. San José ist die Haupstadt Costa Ricas und das kosmopolitische Zentrum, in dem auch das Teatro Nacional zu finden ist. Das Klima ist geprägt von der Regenzeit, die alles in grün und wunderschöne Blüten tunkt und auch „Green Saison“ genannt wird, und der Trockenzeit von Dezember bis April. Die tropischen Durschnittstemperaturen liegen das ganze Jahr über zwischen 20ºC und 30ºC.

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Ausflugsziele in Costa Rica

bezahltes Auslandspraktikum Costa RicaWer das Karibik-Flair Costa Rica´s erleben möchte und entspannt in einer Hängematte zwischen Palmen über weißem Sand schweben will, fährt am Besten nach Puerto Viejo de Talamanca oder zum Palmenstrand Punta Uva. An diesen Stränden kann man nicht nur die farbenfrohe Unterwasserwelt beim Schnorcheln bewundern, sondern auch Surfer beobachten oder sogar selbst auf den Wellen surfen. Und Hippie-Feeling gibt es noch on top, da die Gegend als Aussteigerparadies gilt. Nicht weit von den Strandabschnitten entfernt, liegt der kleine Fischerort Manzanillo, in dem man viele klassische Gerichte essen kann, die frisch von kreolischen Mamas gekocht wurden.
Um die ursprüngliche Natur genauer zu betrachten, kann man in den Caño Negro fahren, ein Wildschutzgebiet mit diversen Tieren, wie Jaguaren, Leguanen, Fischotter, Pumas und verschiedensten Vogelarten. In dem Park selbst bewegt man sich am Besten auf dem Boot und erkundet alles vom Fluss aus. Aber auch der Nationalpark Rincón de la Vieja, das Nebelwald-Reservat Monteverde und der La Paz Wasserfall, der mit einer Länge von 8 km von der östlichen Seite des Vulkan Poás durch den Regenwald fließt,  sind absolut sehenswert. Die La Paz Waterfall Gardens sind auch wunderschön anzusehen mit ihrem Kolibri- und Schmetterlingsgarten.
Kulturinteressierte sollten sich eine Zeitreise im Museo de Cultura Popular in Heredia, ein altes Landhaus, in welchem mit verschiedenen Gegenständen das damalige Landleben präsentiert wird nicht entgehen lassen.  Allerdings ist auch das Teatro Nacional und das Museo de Arte y Diseño in San José, in dem sowohl Ausstellungen als auch Kinoabende und Workshops stattfinden, empfehlenswert.

Costa Rica Praktikum_LocationStädte

Neben der Haupstadt San José hat Costa Rica noch einiges zu bieten. Die Hafenstadt der Karibik Puerto Limón ist zwar etwas verschlafen, präsentiert sich aber mit einem charmanten Markt im Stadtzentrum, auf dem allerlei buntes Obst und Gemüse, Blumen und bunte Stoffe verkauft werden. Aber auch die ehemalige Hauptstadt Cartago, die als Ausgangspunkt für Vulkantouren auf den Irazú gilt, ist von Bedeutung für Costa Rica. Dort kann man die La Negrita finden, eine schwarze Madonna, die nach der Sage 1635 an dieser Stelle von einer Frau gefunden wurde, die die Statuette mit sich nehmen wollte. Die Marienstatue gelang daraufhin auf sonderbare Art und Weise zweimal zu dem Fundort zurück. Die Einheimischen bildeten einen Altar um die Statue, der jetzt jährlich am 2. August als Pilgerort für viele Touristen und Costaricaner gilt.

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Horse-Trek, geführte Ausritte

Eine weitere perfekte Möglichkeit, die Landschaft zu erkunden, bietet sich für Pferdeliebhaber. Die sogenannten Horse-Trek Touren spielen sich auf dem Rücken der Pferde ab und bieten interessante Einblicke in den unteren Teil des Waldes. Die Touren kann man für einige Stunden buchen oder gleich für mehrere Tage, je nach dem, wie viel Zeit zur Verfügung steht. Und da es sich um geführte Touren handelt, erfährt man meist geologische und geschichtliche Hintergründe der Orte und Wege auf denen man sich befindet und man kann auch als absoluter Reitanfänger teilnehmen, da die Selektion der Pferde und der Reitergruppe anhand der vorhandenen Reitfähigkeiten durchgeführt wird.

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Hängebrückenwanderung

Personen, die lieber nicht an einem Stahlseil hängend durch die Wälder zippen und dennoch den Dschungel aus der Vogelperspektive betrachten möchten, können auch auf relativ festen Boden in atemberauschender Höhe eine Hängebrückenwanderung machen. Das ist zwar eine mehr oder weniger wacklige und schwankende Angelegenheit, garantiert aber Spaß und eine eindrucksvolle Sicht in den Regenwald. Es bietet eine perfekte Alternative zwischen Canopy Touren und einer normalen Wanderung.

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Kajaktouren

Den Dschungel und das Meer aus einer ebenfalls völlig anderen Perspektive betrachten, kann man auch bei einer Kajaktour. Durch kristallklares Wasser fahren, Vögel, Schildkröten und Fische im Wasser und Affen am Wasserrand beobachten – das sollte man sich nicht entgehen lassen. Es gibt Ganztags- und Halbtagsausflüge, Tages- oder Sonnenuntergang-Touren in Zweier- oder Einer-Kajaks. Es ist also für jeden etwas dabei!

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Canopy Tours oder Zip Lines Touren

Wer ein abenteuerliches Erlebnis haben möchte, dass man für immer in der Erinnerung an Costa Rica behalten wird, sollte unbedingt an einer der zahlreich angebotenen Canopy Touren durch den Regenwald teilnehmen. Dabei rollt man in atemberaubenden Höhen an einem Stahlseil hängend durch die Baumwipfel des Dschungels

und erlebt die Pflanzen- und Tierwelt aus einer völlig neuen Perspektive, die zu früheren Zeiten nur einigen Wissenschaftlern und Fotografen zugänglich war.

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Schlüpfen der Baby-Schildkröten

Ein absolutes Highlight Costa Rica’s ist das Schlüpfen der verschiedenen Baby-Schildkrötenarten, deren Schlüpfzeit über das ganze Jahr verteilt ist. Am Besten kann man dieses Spektakel vom Tortuguero Nationalpark aus beobachten, da dieser zahlreiche Strände hat, die unter den Schildkröten als beliebte Eierlegstätten gelten. Da die Babys meist nachts schlüpfen und sich ihren Weg ins Meer suchen, gibt es dort auch regelmäßige Nachtführungen. Für dieses wundervolle Ereignis lohnt es sich auch definitiv lange wach zu bleiben!